Nachhaltig unterwegs – 7 Möglichkeiten, die Welt umweltfreundlicher zu entdecken

Nachhaltig unterwegs

Nachhaltig(er) zu leben bedeutet keineswegs, sich nur noch zu Hause aufzuhalten und von Eigenanbau zu leben. Klar hätte das einen riesigen Effekt auf unseren ökologischen Fußabdruck, aber sind wir mal ehrlich, ein wenig Abenteuerlust steckt doch in so ziemlich jedem von uns. Und es geht auch nicht um Perfektion, oder darum, noch besser zu sein als jemand anders. Wir können uns gegenseitig inspirieren und viel voneinander lernen. Wir haben Lust, Neues zu entdecken, die Welt kennenzulernen und genau das lässt uns doch auch wachsen und neue Blickwinkel einnehmen. Zu Reisen lässt uns unseren Alltag verlassen und uns diesen aus einer neuen Perspektive betrachten – und wer weiß was das mit uns macht…
Wir haben dennoch die Möglichkeit, unsere Entdeckerfreude mit Umweltbewusstsein zu verknüpfen und umweltverträglicher unterwegs zu sein. Hier haben wir mal 7 Tipps aus unserem Repertoire, die uns schon geholfen haben:

1. Das Fortbewegungsmittel bewusst wählen

Hier geht es nicht darum, jemanden besser oder schlechter dastehen zu lassen oder zu diskreditieren. Klar, Flugreisen sind jetzt nicht gerade die CO2-ärmste Art der Fortbewegung, Kreuzfahrtschiffe nicht das Highlight in Sachen Öko-Urlaub und Camping mit dem Van verbraucht jede Menge Diesel. Wir glauben, hier gibt es kein richtig oder falsch und jeder hat hier auch einen anderen Maßstab. Jedenfalls mit dem Finger auf andere zeigen ist nicht hilfreich.
Uns geht es um das Bewusstsein: Gibt es Alternativen für die Anreise, wie oft mache ich was, brauche ich noch mehrere Inlandsflüge in meinem Urlaubsland, kann ich am Wochenende auch mal in der Nähe wandern, geht die nächste Geschäftsreise nach Hamburg auch mit dem Zug…. Ich glaube, ihr wisst was ich meine

2. Viel zu Fuß gehen

Wenn wir irgendwo sind, laufen wir so viel wie nur möglich zu Fuß. Das lässt uns vor Ort noch näher an Allem dran sein (ganz oft entdecken wir so noch völlig Un-erwartetes), ist ganz nebenbei ein schönes Fitnessprogramm und lässt uns abends gut schlafen, und spart zudem jede Menge anderer Fortbewegungsmittel.

3. Nein zu Strohhalm & Co.

Gerade bei Restaurant- und Bar-Besuchen, beim Einkaufen, auf dem Markt und in vielen weiteren Situationen bekommen wir oft die Chance, nein zu Einwegplastik zu sagen. Bitte ohne Strohhalm, ich habe einen dabei. Danke, ich brauche keine Plastiktragetasche, ich habe einen Rucksack. Bitte packen Sie den Salat in Zeitung … Hochgerechnet kommen so in 14 Tagen schon einige Einsparmöglichkeiten zusammen.

4. Unterkünfte wählen, die auf Umweltschutz achten

Es gibt schon so viele und es kommen gefühlt täglich Neue dazu – Hotels, Hostels u.a. die auf ihren Fußabdruck achten. Diese Unterkünfte legen Wert auf die Materialien, die sie verwenden, achten beim Buffet darauf, kein Einwegplastik zu verbrauchen, Waschen umweltverträglich, sind bio-zertifiziert, zahlen einen CO2-Ausgleich. Hier gibt es unzählige Möglichkeiten, vorbildlich zu handeln und sich einzusetzen.

5. Restaurants wählen, die auf Umweltschutz achten

Genau wie es die Hotels tun, gelingt es auch einigen Restaurants, sich bewusst für die Umwelt einzusetzen. Regionale Produkte, frische Zutaten, Bio-Qualität, kleine Speisekarte, großes vegetarisches/veganes Angebot, Verzicht auf unnötigen Plastikmüll. Statt internationale Ketten für Kaffee und Burger gehören diese unbedingt unterstützt.

6. Auswahl der Aktivitäten vor Ort

Jetski oder Häkeln? Fallschirmsprung oder Muscheln sammeln? Stunt-Show oder Mikado-Abend? Auch hier geht´s wieder nicht um besser oder schlechter! Jeder hat andere Vorlieben und empfindet andere Dinge als notwendig, entspannend oder lohnenswert. Wichtig ist das Bewusstsein – und vielleicht machts auch die Mischung

7. Den Travelbuddy immer im Gepäck

Naja, was sollen wir sagen, der darf natürlich nicht fehlen! Hätten wir unseren Begleiter schon früher gehabt, hätten wir jede Menge Plastikflaschen einsparen können. Aber das geht ja jetzt – der Travelbuddy bietet dir überall sauberes Trinkwasser, egal wo du bist. Der Plastikflasche kannst du so ade sagen. Und ganz nebenbei brauchst du auch keine Angst mehr vor Magen-Darm von verschmutztem Wasser zu haben. So bleibt dir mehr Zeit vor Ort

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